Naturpools Molara:
Anreise und Highlights
Die Naturpools von Molara gehören zu den spektakulärsten Orten im Meeresschutzgebiet Tavolara – Punta Coda Cavallo. Türkisfarbenes Wasser, helle Meeresböden und Schnorcheln zwischen den Fischen machen sie zu einem der beliebtesten Stopps für alle, die die Gegend mit dem Boot besuchen. In diesem Guide erfährst du, wie du dorthin gelangst, was es zu sehen gibt und wo sich die schönsten Plätze zum Baden und Entspannen befinden.

Inhaltsverzeichnis
Wo befinden sich die Naturpools von Molara?
Die Naturpools von Molara befinden sich entlang der nordöstlichen Küste Sardiniens, innerhalb des Meeresschutzgebiets Tavolara – Punta Coda Cavallo, in dem Meeresabschnitt zwischen den Inseln Tavolara und Molara.
Sie liegen etwa 15 km südlich von Olbia und etwas mehr als eine Seemeile von der Küste entfernt, gegenüber dem Küstenabschnitt zwischen Porto Taverna und Porto San Paolo.
Das Gebiet der Pools erstreckt sich über eine relativ große Fläche auf der Westseite der Insel Molara, geprägt von hellen Meeresböden, unter Wasser liegenden Felsen und Sandflächen, die die typischen türkis- und smaragdgrünen Farben entstehen lassen, für die dieser Ort so bekannt ist.
Von Porto San Paolo, Porto Taverna oder Capo Coda Cavallo aus sind sie in nur wenigen Minuten mit dem Boot erreichbar. Mit schnelleren Booten lassen sich die Naturpools von Molara auch problemlos von San Teodoro, Olbia und Golfo Aranci aus erreichen.
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Anreise zu den Naturpools von Molara
Die Naturpools von Molara sind ausschließlich über den Seeweg erreichbar. Da die Insel in Privatbesitz ist und sich innerhalb des Meeresschutzgebiets befindet, gibt es keinen Zugang über Land und keine begehbaren Wege. Es gibt jedoch verschiedene Möglichkeiten, sie zu besuchen, je nach verfügbarer Zeit und der gewünschten Art des Erlebnisses.

Saisonale Fährverbindungen
Während der Sommersaison legen einige der Fähren, die den Transport zur Insel Tavolara anbieten, einen kurzen technischen Stopp im Bereich der Naturpools ein. Dabei handelt es sich in der Regel um einen kurzen Halt, der es den Passagieren ermöglicht, vom Heck des Schiffes ins Wasser zu springen, bevor die Fahrt fortgesetzt wird in Richtung des Hauptanlegers auf Tavolara. Diese Lösung eignet sich für alle, die während der Fahrt zu ihrem eigentlichen Ziel einen kurzen Eindruck von diesem Ort gewinnen möchten.
Geführte Touren und Ausflüge
Organisierte Ausflüge gehören zu den beliebtesten Möglichkeiten, die Gegend zu besuchen. Diese Touren, die von nahegelegenen Häfen wie Porto San Paolo starten, beinhalten in der Regel auch einen Stopp an den Naturpools von Molara. Der Vorteil dieser Option liegt in der Anwesenheit eines Skippers, der sich um Navigation und Ankern kümmert und gleichzeitig Informationen über die natürliche und historische Bedeutung des Meeresschutzgebiets vermittelt.
Schlauchbootverleih
Für alle, die ihre Zeit und Route lieber selbst bestimmen, besteht die Möglichkeit, kleine Schlauchboote (oft auch ohne Bootsführerschein) bei autorisierten Verleihstationen in der Umgebung zu mieten. Diese Option ermöglicht es, frei zu entscheiden, wie lange man vor Anker bleiben möchte. Es ist jedoch wichtig, die Vorschriften des Meeresschutzgebiets zu den Ankerzonen und das Anlandungsverbot auf der Insel zu beachten sowie ständig auf sichtbare und unter Wasser liegende Felsen sowie auf Wind- und Seebedingungen zu achten.
Wenn du mehr über die verschiedenen Möglichkeiten erfahren möchtest, die Inseln zu besuchen, empfehlen wir dir, unseren Artikel Tavolara und Molara besuchen zu lesen.
Was man bei den Naturpools von Molara sehen kann
Die Naturpools von Molara sind ein weitläufiger Meeresabschnitt, der durch sehr helle Meeresböden, intensiv blaues Wasser und eine große Anzahl an Fischen gekennzeichnet ist und besonders zum Baden und Schnorcheln geschätzt wird.
Das Gebiet erstreckt sich über etwa 1 km Länge und erreicht an seiner breitesten Stelle rund 400 Meter. Es gibt mehrere Ankerplätze, die alle kristallklares Wasser bieten, sich jedoch in ihren Eigenschaften unterscheiden – vor allem in Bezug auf den Schutz vor Wind, ein sehr wichtiger Faktor auf Sardinien.
Cala la Casetta (Cala Numero Unu)
Der bekannteste Punkt ist Cala la Casetta, die von den Fischern auch Cala Numero Unu genannt wird. Hier gibt es einen kleinen Strand und die Überreste eines alten Stegs, aber beachte, dass die Insel privat ist und man sich nicht ins Inselinnere begeben darf. Die kleine Bucht ist gut vor Scirocco und Ostro geschützt und zeichnet sich durch eine sehr kleine, von Granitfelsen eingerahmte Bucht aus, die direkt ins Meer abfallen. Ein echtes Highlight.
Interessant: In diesem Bereich kann man nicht selten wilde Ziegen und gelegentlich sogar ein einzelnes Wildschwein auf Futtersuche beobachten.

Kleiner zentraler Strand

Etwas weiter westlich befindet sich ein kleiner zentraler Strand ohne bekannte historische Bezeichnung, der durch ein Wechselspiel aus sehr hellem Sand und Posidonia geprägt ist und einen besonderen, gesprenkelten Effekt erzeugt.
Dieser Bereich liegt direkt hinter dem Vorgebirge, wo die Küstenlinie von Nordwest nach West-Südwest verläuft, und ist in der Regel besser vor Levante- und Grecale-Winden geschützt.
Interessant: Hier lassen sich häufiger die wild lebenden Kühe beobachten, die nach der Aufgabe der alten Farm auf der Insel zurückgelassen wurden.
Sa Punta de s'Aie e Cala Numero Duos
Der dritte Anlegepunkt ist Sa Punta de s’Aie, zusammen mit der nahegelegenen Cala Numero Duos. Ersteres ist ein felsiger Vorsprung, umgeben von Felsblöcken mit ungewöhnlich abgerundeten Formen, der besonders beeindruckend wirkt.
Die zweite ist eine kleine Bucht, die bei nicht zu starkem Maestrale relativ gut geschützt ist und auch bei Tramontana ideal ist. Sie gehört zu den wenigen Stellen der Naturpools von Molara, die Schutz bei Nordwestwinden bieten.
Interessant: Sa Punta de s’Aie bedeutet „Punta del Rapace“.

Der beste Ort zum Schnorcheln
Wie bereits erwähnt, ist das gesamte Gebiet der Naturpools von Molara dank der außergewöhnlichen Wassertransparenz und der großen Vielfalt an Meereslebewesen besonders gut zum Schnorcheln geeignet.
Wenn ich die besten Spots empfehlen müsste, würde ich Cala la Casetta wählen – aufgrund der großen Anzahl an Fischen und des Meeresbodens, der meist zwischen 6 und 8 Metern liegt und sich auch für alle eignet, die etwas tiefer tauchen und ein intensiveres Erlebnis genießen möchten.
Ein weiteres hervorragendes Gebiet ist Sa Punta de s’Aie, das besonders durch die Form der Felsen und den schönen Wechsel zwischen hellem Sand und Posidonia-Wiesen beeindruckt, wodurch eine sehr interessante Umgebung zum Erkunden mit Maske und Schnorchel entsteht.
Wenn du herausfinden möchtest, welche Meeresarten man beim Baden am häufigsten beobachten kann, kannst du mehr in unserem Artikel über Schnorcheln in Tavolara und Molara erfahren.
Natürlichen Pools von Molara mit Kindern

Wenn man die Naturpools von Molara mit Kindern besucht, lohnt es sich, die Vorteile von geführten Touren hervorzuheben, die in diesem Fall oft die bequemste und sicherste Lösung darstellen.
Viele der für Ausflüge eingesetzten Boote — im Gegensatz zu gemieteten Schlauchbooten, die in der Regel weniger Komfort bieten — verfügen über schattige Bereiche, die besonders während der heißesten Stunden des Tages sehr hilfreich sind.
Darüber hinaus werden bei geführten Touren häufig Schwimmhilfen zur Verfügung gestellt, die besonders für Kinder und für alle nützlich sind, die sich im Wasser nicht vollständig sicher fühlen.
Die ständige Anwesenheit des Skippers und die Betreuung während der Stopps machen das Erlebnis für Familien insgesamt entspannter.
Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, welche Option am besten zu dir passt, kannst du auch unseren Leitfaden zum Besuch von Tavolara und Molara mit Kindern lesen.
Wann die Naturpools besuchen
Die beste Zeit für einen Besuch der Naturpools von Molara hängt stark von der Jahreszeit ab.
Bis Mitte Juni ist das Gebiet nicht besonders überlaufen, sodass fast jede Tageszeit geeignet ist, um das Meer zu genießen und entspannt zu schnorcheln.
In den Monaten Juli und August empfiehlt es sich hingegen, früh am Morgen oder bei Sonnenuntergang zu kommen.
Am Morgen treffen viele Boote erst später ein, sodass ein früher Start ruhigere Bedingungen und eine entspanntere Atmosphäre ermöglicht, selbst in der Hochsaison.
Bei Sonnenuntergang bleiben nur noch wenige Boote in der Gegend, und die wärmeren Lichtfarben schaffen eine besonders stimmungsvolle Atmosphäre. Wenn du diesen Moment in aller Ruhe erleben möchtest, findest du hier einige passende Optionen.
Um eine Vorstellung vom Andrang zu geben: In den zentralen Tagesstunden, von Mitte Juli bis Anfang September, können sich bis zu 400–500 Boote vor Anker in diesem Bereich befinden.

Praktische Tipps
- Maske und Schnorchel, um den Meeresboden optimal zu genießen
- Wasser, besonders an heißen Tagen
- Badetuch und Wechselkleidung
- Sonnencreme, Hut und Sonnenbrille
Kurz gesagt
Die Naturpools von Molara gehören zu den schönsten Orten im Meeresschutzgebiet Tavolara – Punta Coda Cavallo. Mit ein paar einfachen Tipps und zur richtigen Tageszeit kannst du ein wirklich unvergessliches Erlebnis genießen – egal, ob du sie auf eigene Faust oder im Rahmen einer geführten Tour besuchst.
Wenn du einige unserer Vorschläge entdecken möchtest, um die Naturpools bestmöglich zu erleben, findest du hier unsere Bootstouren.
Schönen Urlaub und viel Spaß auf dem Meer!
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Verfasst von:

Massimiliano Pedrolini
Skipper und Inhaber von Sole Sale Sardinia - Slow Boat Tour Experience
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